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Die weißensee kunsthochschule berlin beim Festival „CURRENTS. Design in Berlin“

Berlin ist seit 2006 UNESCO City of Design und zählt heute zu den dynamischsten Designstandorten weltweit. Das neue Festival „CURRENTS. Design in Berlin“ rückt nun vom 10. bis 12. September 2026 die vielfältige Design- und Interieurszene Berlins ins Rampenlicht. An zahlreichen Orten präsentieren Designer*innen, Studios, Marken und Institutionen neue Projekte, Ausstellungen und Produkte.

Die weißensee kunsthochschule berlin ist mit fünf Ausstellungen beim Festival vertreten. Die Beiträge aus Lehre, Forschung und künstlerischer Praxis zeigen, wie Design auf ökologische, gesellschaftliche und technologische Herausforderungen reagiert und selbst zum Impulsgeber für Veränderung wird.

seetech

In den Laboren der weißensee kunsthochschule berlin entstehen seit Jahren Arbeiten, die über die Hochschule hinaus wirken: als Inspirationsquelle, als technologische Grundlage, als Ausgangspunkt für Produkte und Forschungsprojekte. Mit dem Label „seetech“ macht die Hochschule diesen Ursprung erstmals sichtbar. Die  Ausstellung in der Kunsthalle am Hamburger Platz versammelt exemplarische Arbeiten aus den drei zentralen Laboren Rapid Prototyping Lab, Soft Rapid Prototyping Lab und eLAB sowie von Alumni der Hochschule. Sie wurde von Nils Krüger, Christiane Sauer, Jörg Hugo, Simon von Schmude und Carola Zwick initiiert und von Nick Geipel und Julia Huhnholz kuratiert.

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SOFT COMMONS – Material, Beziehungen und gemeinschaftliche Prozesse

„SOFT COMMONS“ versammelt künstlerische Positionen, die Textilien als soziale Infrastrukturen verstehen. Zwischen Installation, Materialexperiment, Archiv und Performance untersuchen die Arbeiten, wie textile Praktiken Beziehungen stiften, Gemeinschaft ermöglichen und öffentliche Räume aktivieren können. Mittels Materialexperiment, künstlerischer Forschung und sozialer Praxis eröffnet „SOFT COMMONS“  neue Perspektiven auf zeitgenössische textile Gestaltung und macht Textilien als aktive Akteure gesellschaftlicher Transformationsprozesse erfahrbar. Die Ausstellung entstand in Kollaboration mit dem Forschungscampus Dahlem und wird dort auch präsentiert. Kuratiert wurde sie von Katrin Steiger und Essi Glomb.

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MATTER OF PLACE – From Material Cycles to Places

Im Rahmen der „MATERIAL CULTURE Series“ von Berlin TXL, einer Ausstellungsreihe auf dem Gelände der Tegel Urban Tech Republic, präsentiert „MATTER OF PLACE – From Material Cycles to Places“ Projekte des „greenlab – Labor für nachhaltige Designstrategien“. Die Arbeiten zeigen, wie Gestaltung ökologische Beziehungen sichtbar macht und aktiv mitgestaltet. Im Zentrum steht die Frage, wie regionale Ressourcen zu Ausgangspunkten einer zirkulären Designpraxis werden können. Die Ausstellung versteht Place-Making als einen Prozess des gemeinsamen Herstellens, Pflegens und Erneuerns von Orten – durch Materialien, Kooperationen und neue Formen des Zusammenlebens.

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Re:Lokal – Manuelle Glasherstellung trifft Porzellanmanufaktur

Im Sommer 2026 kamen Studierende der HBK Saar und der weißensee kunsthochschule berlin zu einem gemeinsamen Workshop am Centre International d’Art Verrier (CIAV) Meisenthal in Frankreich zusammen. Gemeinsam mit den dortigen Glasmacher*innen erkundeten sie experimentell die Potenziale traditioneller handwerklicher Glaskunst und ihre Einbettung in die lokale Kultur der Region Pays de Bitche. Die entstandenen Glasobjekte werden in der Historischen Ringkammerofenhalle der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin ausgestellt. Das Projekt ist eine Kooperation der weißensee kunsthochschule berlin (Produkt-Design) und der HBK Saar mit CIAV Meisenthal und der Stiftung Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin.

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MISSING PART – Das Ganze und seine Teile

In „MISSING PART“ stellen Studierende des Fachgebiets Produkt-Design bei Modus Möbel neue Entwürfe für Nils Holger Moormann vor. Ein Produkt zur Kollektion eines bedeutenden De­signherstellers beizutragen, gehört noch immer zur Idealvorstellung vieler junger Desi­gner*innen. Welches „missing part“ hat das Zeug dazu, die Kollektion, die Marke und ihre Desi­gner*innen weiterzubringen, Grenzen auszutesten und im Idealfall einen Diskurs in der ganzen Branche anzustoßen? Mit den Studierenden: Ida Höhn, Marie Marg, Alexis Klunder Schmid, Silas Petrac, Yael Bassan, Lorenzo Cogotti, Dima Nehmeh und den Lehrenden: LB Fabien Dumas und Professor Jakob Timpe.

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